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Mouna

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Hallo Mouna,
 
jupp, viel Spaß und erhol Dich gut.
June 14
Jan Peterwrote:
Hey Mouna - netter Space! Bin ich echt der Erste? Viel Spaß auf Malta wünsch ich Dir!
June 14
Photo 1 of 53
September 22

Lebensweisheiten

"Arbeitet, als würdet ihr kein Geld brauchen.
Liebt, als hätte euch noch nie jemand verletzt.
Tanzt, als würde keiner hinschauen.
Singt, als würde keiner zuhören.
Lebt, als wäre es das Paradies auf Erden."
July 07

Mouna on Tour - oder Zeit, mal auf die Bremse zu treten

Phase 2 beginnt ein wenig auszuarten, denn nur ein, bis maximal zwei freie Abende in der Woche zu haben, wird auf Dauer doch a bißal anstrengend - und vorallem teuer..

Alle Dinge, die ich mache, mache ich wirklich gerne, aber ab und zu so kleine Pausen, gefüllt mit Fernseh-, Lese- oder Beauty-Abenden, sowie Pimp my flat days wären auch nicht verkehrt. Nachdem ich die letzten Wochen mehr unterwegs war, wie die ganzen letzten Monate in Augsburg, werde ich jetzt langsam wieder ein bißchen kürzer treten. Daran arbeiten, dass die Augenringe, wie auch der Alkoholkonsum und vorallem der langsam ausufernde J-Lo-Hintern minimiert werden. Das heißt S-Total: Sport, Schlaf und Super Essen :)
Das große M ums Eck tut mir auf Dauer nicht wirklich gut. Dauerkonsum von immer wieder zwei Cheeseburgern. Früher war ich so einmal alle drei Monate bis maximal einmal im Monat im beliebten Fastfood Restaurant, und Cheeseburger habe ich dabei noch nicht einmal angeschaut. In den letzten zwei Monaten habe ich es sogar geschafft, zweimal am selben Tag meinem neuen Stammrestaurant einen Besuch abzustatten. Morgens ein schöner großer Latte Macchiatto, abends die legendären Käsebrötchen. Auf dem Heimweg nachts hab ich mir das dritte Mal dann kräftig verkneifen müssen - nicht, dass die mich demnächst auch noch namentlich begrüßen..

Das viele Unterwegssein führt unweigerlich auch zu häufigem außerhäuslichen Essen. Und wenn der Club dann auch noch leckere Pizza im Angebot bereit hält, dann wird's ganz böse! So oft komme ich ja gar nicht auf's Laufband! Zudem hat meine Kondition mittlerweile dermaßen nachgelassen, dass ich mich ernsthaft frage, wie ich früher 30 Minuten Laufbandjoggen ausgehalten habe, wo mir jetzt schon nach drei Minuten die Puste ausgeht. Ja, so ist das, wenn man ein halbes Jahr die Sporttasche zwar immer brav mitnimmt, aber dann doch im Schrank einstauben lässt... Die Liebesröllchen freuen sich - aber nicht mehr lange! Wie hat ein Kollege gesagt? -> ASK-Programm: Aktion Schöner (oder war's Sommer?) Körper! So schaut's aus!

 

Nachdem ich erfahren habe, dass es diese Seite zur Favoritenseite im Allgäu geschafft hat, werde ich mich bemühen, hier ein wenig mehr zu posten! Ja, mein Herz, das auch  in Wangen schlägt! Heute hab ich sie endlich besucht, meine beste Freundin - und ich durfte ihre kleine Tochter bewundern. Schade nur, dass die Zeit so schnell verflogen ist, so hab ich es nicht einmal geschafft, die vorgenommenen Fotoaufnahmen zu knipsen. Aber das nächste Mal! Ich werde bestimmt noch oft kommen - der kleine Ausflug hat mir richtig gut getan - es war so schön, Dich endlich mal wieder sehen zu können!

 

Den größeren Ausflug hatte ich die zwei vorherigen Tage - ein Grüezi in Züri. Schwitzer sind cool! Dort grilliert und recycliert man und man geht in Badis statt in Badeanstalten :)
Unterwegs auf den Gassen stößt man dann mit einem lauten "Gesundheit" an.

Tausend Dank lieber Mr. Schweiz für diese schönen zwei Tage! Fast schade eigentlich, dass es nicht "zoom" gemacht hat (man kennt sich ursprünglich v.d. Singleplattform *hust*), denn die Schweizer Männer sind noch wahre Gentlemen. Nehmen alles ganz leger und lesen einem jeden Wunsch von den Augen ab, schließlich ist man nicht jedes Wochenende in Züri. Schön, so eine nette Bekanntschaft zu haben, die die Nacht sogar auf der zwar sehr schönen, aber zum

Schlafen bestimmt sehr unbequemen Couch verbringen, damit man sich alleine auf dem 2x2m-Bett breit machen kann.

Zürich ist eine super schöne Stadt und das Beste ist der Züricher See! Mitten in der Stadt, nur wenige Gehminuten vom Hbf entfernt. Dort haben wir fast den ganzen ersten Tag verbracht, nach einer kleinen Führung durch's Bankenviertel und der Züricher "Maxstrasse". In Zürich muss man ins Strandbad gehen, wenn man nicht durch den halben Park flanieren will, um ins kühle Nass zu springen. Das Strandbad ist wunderschön, sozusagen ein Steg im großformat mit Bar und DJ am Abend. Das Problem ist nur, dass es ziemlich wenig Platz gibt, aber jeder hin will. Jeder sind dabei vorallem Deutsche - Zürich ist überflutet mit Deutschen - das Zürischer Deutsch habe ich gerade mal zu 15% gehört..

Zurück zum Badeausflug. Wenn man bei uns sagt, dass man sich am See halb aufeinander liegt, dann meint man damit, dass der Platz zwischen dem eigenem Handtuch und dem des Nachbarn verdammt knapp bemessen ist. In Zürich meint man das wortwörtlich! Mit meinem Zeh konnte ich den Kopf der Frau vor mir graulen, mit meinem Kopf lag ich fast im Schoß des Heinzels hinter mir, der sich es im Schneidesitz fast auf meinem Handtuch bequem gemacht hat; meine Klamotten musste ich dem Herrren neben mir unterm Kopf wieder wegziehen.. Wenn man ins Wasser rein möchte sollte man zudem im Hindernissparkur geübt sein! Aber es lohnt sich allemal! Das Wasser ist ein Traum - weiche, warm und mit leichtem Wellengang.
Am Abend waren wir auf El Caliente, einem Straßenfest im vierten Kreis, bunt gemischt mit brasilianischen, mexikanischen und kubanischen Einflüssen. das bedeutet de facto klasse Essen, Musik und natürlich - wie soll's anders sein - Cocktails. Mit Fortbewegungsmöglichkeiten wie zur besten Wiesnzeit und vielen zu passierenden Essens- und Getränkestationen hatten wir Mädels nicht nur aufgrund unserer hohen Schuhe schwere Beine. Schuld waren aber vorallem die berühmten zwei schweizer Minuten, die in Wahrheit eine ganze halbe Stunde messen, weil man auf dem Weg zum Fest noch ein paar Sightseeingspunkte ausgemacht hat. Aber wie war das gleich - Zeit ist relativ! Leider bin ich dann am Abend relativ rasch zur Schlaftablette degradiert, hatte ich mich doch gerade mal mit 30 Minuten Schlaf in die Schweiz aufgemacht (nur mal kurz Weggehen und früh Heim gehen ist eine Geschichte für sich, die wohl jeder kennt..)
So ist dann leider auch die Luzern-Besichtigung am nächsten Tag ausgefallen, nachdem ich erst nach guten 10 Stunden Aufenthalt im Traumland wieder die Augen aufgeschlagen habe. Dafür waren wir in Baden auf der Burg und im Schloß über der Stadt in den Bergen haben wir ein schönes kühles Radler getrunken, bevor ich wieder abgereits bin - SCHÖN WAR'S! :)

 

May 30

Back to the roots - oder die Wiederentdeckung der verbotenen Stadt

Bevor ich 10+ E-Mails schreibe, mit mehr oder weniger dem gleichen Inhalt, zu denen ich zeitlich kaum komme, hab ich mir gedacht, dass man das Ganze auch effizient gestalten kann -> Isch blogge! :)
Nicht ganz so eloquent und philosophisch, wie mein Quasi-Vorgänger (Grüße nach Leipzig!), aber ich hoffe doch, trotzdem informativ und ein wenig unterhaltsam.

Nach einem Monat in dem Millionendorf werde ich ständig gefragt, ob ich mich denn schon gut eingelebt habe.. So eine richtige Antwort habe ich hierauf nicht. Mein Alltag ist ja derselbe geblieben. Zumindest unter der Woche. In meiner Freizeit befinde ich mich gerade in Phase 2. In der ersten Phase habe ich so ziemlich jede Minute dazu genutzt, in der Wohnung zu arbeiten. Putzen, streichen, auspacken, einräumen, aufbauen, etc.

Kein Spaß! "Ach, Mouna, dass ist doch toll, sich neu einzurichten, alles neu aufzubauen"... NEIN! Ich will meine Ruhe! Ich will heimkommen und wohnen! Nachdem ich zwei Wochen lang als Arbeitstier, kaputten Nägeln und einem mit blauen Flecken übersäten Körper verbracht habe, und mir zuletzt bei dem Versuch, die Lampen anzubringen, die frisch gestrichene Wand auf den gerade geputzten Boden entgegen kam, spätestens da hatte ich die Schnauze voll. Überall noch das Kistenchaos, nachdem mein Schrank nach 4 Wochen (ursprünglicher Liefertermin) immer noch nicht da ist, dem absolutem Hick hack mit der Wohnung, die vorher noch nie einen Putzlappen gesehen hab, der Verarsche meiner Vormieterin (lange Geschichte), dem Sofa, dass ich nicht finden konnte, hat's mir gelangt!

Phase zwei ist wesentlich besser, wenn doch auch ein bisschen anstrengend. Phase zwei ist, in der Freizeit überall zu sein, nur nicht zu Hause und wenn dort, nicht allein ODER nur zum Schlafen. Heute ist der erste Tag seit langem, an dem ich mal Zeit habe (das erste Mal?), mich an den Rechner zu setzen und mein Gedankengut dem www mitzuteilen und hoffentlich meinen "Friedbergern" aus dem schönen Augsburg im Schwabenländle :) - dazu gehört dann auch noch weit gefasst das Allgäu, vielleicht verirrt sich ja auch mal ein Blick aus Brüssel, Zürich oder London? Yes you can!

Die Zeit habe ich auch nur, weil ich seit heute morgen um 8 Uhr (am SAMSTAG!) auf den Kühlschrank warte. Naja, 5 Stunden später und er ist immer noch nicht da. Die machen es sich sehr einfach und rufen eine Std vor Lieferung an. Sicher ist nur, dass er HEUTE kommt - na tolle..

Am Dienstag kommt dann endlich mein Schrank und am Donnerstag (ja, ich hab endlich eins gefunden!) mein Sofa! :)

Es wird, es wird, step by step. Aber das Finale ist immer noch nicht so wirklich abzusehen. So langwierig hatte ich mir das Ganze ursprünglich nicht vorgestellt.

 

Wisst Ihr, was mit das tolle an "Monaco" ist? Es gibt hier keinen Ferienfahrplan! Und ich habe gleich 3 Nachtlinien, die direkt vor meine Haustür fahren! Und man fährt dann mit dem normalen Ticket und löst kein zusätzliches. Die U-Bahn kommt zur Rush hour alle 5 Minuten, einziger Schwachpunkt bleibt nach wie vor die S1. Ich kann ausschlafen, bin bisher erst zweimal durch den Wecker aufgewacht! Ich habe Freizeit! Und so viel! Ein komplett anderes Lebensgefühl! Hätte nicht gedacht, dass es soviel ausmacht! Man nimmt den Tag als solchen wahr und nicht als bloßen Arbeitstag! Gigantisch! :)

Und nächste Woche fange ich mit Klettern an! Ein Kollege von mir ist Profi und fährt mit einer kleinen Kollegengruppe nächsten Donnerstag nach Gilching (wo immer das ist) ins Kletterzentrum. Ich freue mich schon!

Einen Traumbiergarten habe ich auch schon entdeckt, natürlich ist er auch nicht weit weg von mir. "La Villa". Mitten im (Luitpold-)Park, eine kleine Villa mit riesen Terrasse von vielen großen Bäumen eingekreist. Drum herum grün mit Liegestühlen und Self Service. Unheimlich schön und gutes Augustiner Bier.

Das zuerst getestete lokal war das "CAN" (Caffee am Nordbad) - sehr nett zum draußen sitzen und mit Fußballübertragung, beste Stimmung inkl. - sehr gut und durch einmal Umfallen bereits erreicht. Die nächste Location war das "Eat the rich" - 10 min Fußweg. Es hieß, dass es "so klein ist", dass ich meinen Kumpel "gleich" entdecke - ja, groß war es nicht, aber voll! So etwas habe ich noch nie erlebt! Voll ja, aber nicht so! In dem Ding wird man zum Nichtraucher, wenn man auf den Reibungskontakt mit 40 Leuten in 5 Minuten vorne und hinten gleichzeitig nicht allzu scharf ist. Wenn's einer nötig hat, dann ist er da bestens aufgehoben.. An der Bar gings auch, cooler DJ, super Privatparty-Stimmung, gute Cocktails zum fairen Preis. Aber wenn man dann trotzdem beim luftschnuppern war und in der wuselnden Masse untergeht, sich weder unterhalten, tanzen noch stillstehen kann, dann machts weniger Spaß.

Mittlerweile war ich da unter der Woche auch zum Essen drin und da gibts wirklich gigantisch gute Sachen! Und man hat genug Platz zum Atmen :)

Das WE drauf war ich mit meiner Schwester und zwei Mädels von ihr in der 089-Bar. Schön, gute Musik, aber... VOLL! Man, jeder wackelt nur ein bisschen mit dem Arsch oder hüpft, weil zu mehr einfach kein Platz da ist! Wir hatten dabei noch Glück, weil wir uns einfach einen reservierten Tisch gekapert haben. Die Leute kamen erst spät i.d. Nacht und waren auch nur so wenig, dass wir bleiben konnten. Auch gut, dass man weder under- noch overdressed sein kann, weil wirklich alles dabei ist.

Demnächst habe ich vor im "Hugo's" Pizza essen zu gehen, dort saß ein Bekannter von mir letztens neben Luca Toni & Co :)

Und nicht einmal teuer, oder spießig..

 

Lauter G'störte gibts hier in der Stadt. Wo waren die alle in Augsburg? Haben sie sich versteckt, wurden sie versteckt? Beim U-Bahn fahren braucht man eigentlich echt kein Buch, bei dem Entertainment, was da immer wieder geboten wird... Ist auch ganz normal, um 17 uhr mit der Pulle Bier dazu sitzen, ist wohl hip, so zwischen 16 und 30. (dann wieder ab 50) - auch ganz easy mal im Hbf-Zwischengeschoß an die Wand zu pinkeln, keine Ausnahme.

Den coolen Schwabinger habe ich auch schon ausgemacht. Draußen im Kaffee sitzen, natürlich Haare stundenlang hingestylt sonst im Lässig-look mit auffälliger Sonnenbrille. Ansonsten ja nicht mit dem Gegenüber reden, sondern immer schön auf's Handy oder den mitgebrachten Laptop starren.

 

Aber ich sag's Euch, ich liebe dieses Viertel jeden Tag mehr, dass fängt schon beim Aufwachen an, wenn ich auf nichts anderes, als in den Himmel gucke, vielleicht fliegt mal ein Flugzeug vorbei (Einflugschneise o. Geräusche) und dann gen Osten zur U-Bahn laufe und abends natürlich dann zurück gen Westen. Mir strahlt immer schön die Sonne ins Gesicht. Dann ist hier immer was los, aber es ist trotzdem ruhig. Und ich hab hier wirklich ALLES. Muss aber noch so viel erkunden! Freue mich schon darauf, hier Insiderin zu sein und nicht mehr wirr durch die Gegend streune. (Insiderin vor allem bei Nachtlinien, dass hab ich noch gar nicht raus - aber zum Glück wohne ich jetzt so gut, dass ich auch mit dem Taxi bei den Augsburger Preisen bleibe :) )

 

So, genug geposed, geschwärmt und geschimpft - bis die Tage, ich komme wieder, keine Frage! :P